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Oman Reiseinformationen

Der Oman liegt nur sechs Flug­stun­den ent­fernt von Frank­furt am öst­li­chen Rand der Ara­bi­schen Halb­in­sel. Das Sul­ta­nat über­rascht mit wild zer­klüf­te­ten Hoch­ge­bir­gen, tie­fen Can­yons, idyl­li­schen Oasen und weit­läu­fi­gen Plantagen.
End­lose Weite kenn­zeich­net die fas­zi­nie­ren­den Sand- und Kies­wüs­ten — ein abwechs­lungs­rei­cher Rhyth­mus aus wei­ßen Strän­den und stei­len Klip­pen die 1700 Kilo­me­ter lange Küste.

Die Spu­ren der 5000-jäh­ri­gen See­han­dels­tra­di­tion sind all­ge­gen­wär­tig. Ihre beein­dru­cken­den archäo­lo­gi­schen Zeug­nisse sind Welt­kul­tur­erbe der UNESCO — unzäh­lige Bie­nen­korb­grä­ber, monu­men­tale Lehm­fes­tun­gen, sagen­um­wo­bene Häfen und Rast­plätze der Weihrauchstraße.
Das Land bie­tet aber noch mehr als gran­diose Land­schaf­ten und eine fas­zi­nie­rende Geschichte: sein beson­de­res regio­na­les Klima und die nur dünne Besie­de­lung machen es zu einem idea­len Refu­gium für eine ein­zig­ar­tige Tier- und Pflan­zen­welt. Oman ist die letzte Hei­mat der Ara­bi­schen Oryx-Anti­lope, des Ara­bi­schen Leo­par­den und des Tahir.

Mit Freund­lich­keit, Offen­heit und gro­ßer inne­rer Ruhe hei­ßen die Men­schen im Land den Frem­den will­kom­men. Der Besu­cher ist hier wirk­lich noch Gast. Die Omani sind stolz auf das, was sie in den letz­ten 40 Jah­ren unter der Regent­schaft von Sul­tan Qaboos auf­ge­baut haben. Sie leben heute in einem moder­nen Staat in Ein­klang mit ihren alten Tra­di­tio­nen. Fort­schritt muss nicht zwangs­läu­fig ein­her­ge­hen mit Ver­lust der kul­tu­rel­len Iden­ti­tät und Mensch­lich­keit — auch dies ein beein­dru­cken­des Erleb­nis für jeden Besu­cher Omans.

FAKTEN

Ein­reise: Deut­sche, Öster­rei­cher und Schwei­zer benö­ti­gen nur einen Rei­se­pass, min­des­tens noch sechs Monate gül­tig. Visum ist am Flug­ha­fen erhält­lich, zirka 40 EUR.

Fei­er­tage:
Die isla­mi­schen Fei­er­tage wer­den ent­spre­chend dem isla­mi­schen Kalen­der began­gen und wech­seln daher jedes Jahr ihr gre­go­ria­ni­sches Datum. Der 18. Novem­ber ist der Natio­nal­fei­er­tag, der Geburts­tag von Sul­tan Qaboos wird als ein zwei­tä­gi­ges Fest zelebriert.

Foto­gra­fie­ren: Bei Per­so­nen immer vor­her um Erlaub­nis fra­gen. Grund­sätz­lich keine Fotos von Flug­hä­fen und Beten­den in den Moscheen.

Gesund­heit: Das Gesund­heits­we­sen in Oman ent­spricht moderns­ten Stan­dards. Wegen der hohen Son­nen­ein­strah­lung emp­fiehlt es sich, immer den Kopf bede­cken, Son­nen­cremes mit hohem Licht­schutz­fak­tor zu benüt­zen. Keine Imp­fun­gen erforderlich.

Klei­dung: Leichte Som­mer­klei­dung ist in Oman das ganze Jahr über aus­rei­chend. Für käl­tere Tage im Win­ter genügt ein Pull­over. Die Klei­dung sollte den lan­des­üb­li­chen mus­li­mi­sche Gepflo­gen­hei­ten ent­spre­chen, also Schul­tern, Ober­arme und Knie bede­cken. Die kor­rekte Bade­be­klei­dung des Man­nes am öffent­li­chen Strand sind die Ber­muda-Shorts, für Frauen ein­tei­lige Badeanzüge.

Knigge: Besu­cher soll­ten die Tra­di­tio­nen des Lan­des respek­tie­ren. Wenn nicht alles nach euro­päi­schem Tempo läuft, bitte Nach­sicht üben. Fremde wer­den gerne mit der erho­be­nen offe­nen Hand begrüßt, eine Erwi­de­rung die­ses Gru­ßes durch den Gast wird erwartet.