Ruanda – gorillas & vulkane
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Nationalparks in Ruanda

Der Nyungwe Forest Nationalpark befindet sich im Südwesten Ruandas, südlich des Lake Kivu und an der Grenze zu Burundi. Der Park wurde 2004 als Nationalpark gegründet und verfügt über eine Größe von 970 qkm mit Regenwald, Bambuswald, Grasland, Sümpfe und Moore. Der Park ist Lebensraum für 13 verschiedene Primatenarten (25 % ganz Afrikas), 275 Vogelarten, 1068 Pflanzenarten, 85 verschiedene Säugetierarten, 32 Amphibien sowie 38 Reptilien. Der Nationalpark ist einer der ältesten, naturbelassenen Bergwaldgebiete Ostafrikas. 

Der Volcanoes Nationalpark (Parc National des Volcans) liegt im äußersten Nordwesten des Landes angrenzend an den Virunga Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo und den Mgahinga Gorilla Nationalpark in Uganda. Der Park gilt als Paradies für die Berggorillas und beinhaltet fünf von acht Vulkanen der Virunga Berge (Karismbi, Bisoke, Muhabura, Gahinga und Sabyinyo).  Der Nationalpark ist etwa 160 qkm groß und schützt den ruandischen Teil der Virunga Berge, zu denen sechs erloschene und drei aktive Vulkane gehören. Auf einer Höhe zwischen 2.400 und 4.500 m befindet sich der tropische Regenwald, zwischen 2.500 und etwa 3.000 m wächst vorwiegend Bambus, über 4.000 m liegt die afro-alpine Trockenzone. Seine weltweite Bekanntheit stammt auch aus dem Film "Gorillas im Nebel", der das Engagement und Leben der Zoologin Dian Fossey zeigt. Besuche bei den Berggorillas sind auch heute noch neben dem extrem seltenen Golden Colobus Affen der Hauptgrund für eine Reise in den Nationalpark. Zwar wird auch von anderen Säugetieren berichtet, ihre Sichtung ist aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte jedoch sehr selten.