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Ruaha Nationalpark

Der Ruaha Nationalpark ist eines der wenigen berühmten Wildnisgebiete in Tansania, wo die seltene Erfahrung der Beobachtung von Wildtieren mit einer faszinierenden Landschaft gewürzt wird. Der Park beherbergt eine Fülle von Pflanzen und Tieren wie den Großen Kudu (Tragelaphus strepsiceros), die in keinem anderen Nationalpark zu finden sind. Dank seines fast unberührten und unerforschten Ökosystems bietet der Park seinen Besuchern ein wahrhaft einzigartiges Safarierlebnis. 

Klima bimodales Regenwaldmuster – die Kurzregenzeit dauert von November bis Februar, die Langregenzeit von März bis April. Die Durchschnittstemperatur liegt bei etwa 28 C. Von Juni bis Oktober, wenn die Temperaturen in Msembe 35 C erreichen, herrscht Trockenzeit.

Größe etwa 20.226 km2 , der größte Park in Tansania und Ostafrika

Der Park gilt mit über 571 Arten, darunter einige bekannte Zugvögel von innerhalb und außerhalb Afrikas, als eines von Tansanias Vogelparadiesen.

Es wird davon ausgegangen, dass es in Ruaha eine höhere Elefantenkonzentration als in jedem anderen Nationalpark in Ostafrika gibt. Auch andere prächtige Säugetiere wie sowohl den Großen als auch den Kleinen Kudu, Rappen- und Pferdeantilopen kann man im Waldgebiet von Miombo mühelos entdecken. Der männliche Kuku besitzt wunderschöne Spiralhörner, während die männliche Rappenantilope mit eindrucksvollen gekrümmten Hörnern aufwartet. Auch den gefährdeten Wildhunden bietet der Park einen Lebensraum. Zu weiteren Tieren im Park gehören Löwen, Leoparden, Geparden, Giraffen, Zebras, Elenantilopen, Impalas, Löffelfüchse und Schakale.

Der Park beherbergt auch zahlreiche Reptilien und Amphibien wie Krokodile, giftige und ungiftige Schlangen, Warane, Agamen und Frösche und verfügt über eine für Halbtrockengebiete typische Vegetation wie Affenbrotbäume, Akazien und andere Arten. Über 1.650 Pflanzenarten wurden bislang identifiziert.

Das Parkgebiet wird oft als das Land des tapferen Chief Mkwawa bezeichnet, des Häuptlings des Volks der Hehe, der Widerstand gegen den Angriff der Deutschen im späten 19. Jahrhundert leistete. Durch die wilde und erfolgreiche Kampftaktik gegen die deutsche Invasion wurde der Stamm der Hehe berühmt im südlichen Hochland des damaligen Tanganjika (Tansania).

Einige der Kulturstätten, die für Rituale benutzt wurden, sind “Ganga la Mafunyo”, Nyanywa und Chahe, die Felsmalereien von Nyanywa, “Gogo”, Chief “Mapenzas” Grab in Mpululu und das Quellgebiet “Mkwawa”, das vermutlich von Chief Mkwawa benutzt wurde. Weitere historische Stätten in der Nähe des Parks sind unter anderem die Isimila-Lehmsäulen in der Nähe von Iringa, Kalenga, Mlambalasi, Lugalo und die Gottesbrücke, um nur einige zu nennen.

Der Große Afrikanische Grabenbruch verläuft quer durch den Park. Die Steilwand entlang des westlichen Tals ist in den nordöstlichen Teilen etwa 50 bis 100 Meter hoch und steigt nach Südwesten hin an. Das Tal des Großen Ruaha gilt als Verlängerung des Großen Afrikanischen Grabenbruchs. Der Große Ruaha fließt 160 Kilometer weit entlang der gesamten Ostgrenze durch zerklüftete Schluchten und offene Ebenen.

Unternehmungen Wildbeobachtung, lange und kurze Wandersafaris durch die Wildnis, Vogelbeobachtung, Picknicks und Buschmahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) im unberührten Buschland.

Beste Zeit, um Raubtiere und größere Säugetiere zu sehen, ist in der Trockenzeit (Mitte Mai bis Dezember). Die Regensaison (Januar bis April) eignet sich am Besten zur Beobachtung von Vögeln, üppiger Landschaft und Wildblumen. Den männlichen Großen Kudu bekommt man vor allem im Juni während der Brunftzeit zu sehen.

Anreise Es gibt sowohl Linien- als auch Charterflüge in den Park, vorwiegend aus Arusha, Dodoma, Kigoma und Daressalam. Die Landepisten des Parks befinden sich in Msembe und in Jongomero. Auf dem Landweg sind es von Iringa aus rund 130 Kilometer, von Daressalam aus etwa 625 Kilometer. Die Straße in den Park ist ganzjährig passierbar.

Unterkünfte Es gibt Lodges und Zeltcamps einfacher und gehobener Kategorie.