DR Kongo – gorillas & vulkane
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Nationalparks in DR Kongo Nord-Südkivu

Kahuzi-Biega Nationalpark

Namensgeber für diesen Park sind seine beiden erloschenen Vulkane Kahuzi (3.308 m) und Biega (2.790 m). Es handelt sich hierbei um einen tropischen Primärwald im Nordosten des Kongo. Seit 1997 ist dieser Nationalpark auf der Roten Liste der UNESCO und gilt damit als gefährdetes Welterbe. Der Park erstreckt auf eine Größe von 6.000 qkm mit einer durchschnittlichen Luftfeuchtigkeit von 50-85% bei einem Niederschlag von ca. 1.800 im Jahresmittel. Seinen Bekanntheitsgrad erlangte er hauptsächlich durch die hier lebenden Flachlandgorillas. Die Flora und Fauna innerhalb des Parkes besteht aus Gebirgs- und Moorenregenwald mit Steineiben, Heidekraut und Nelkengewächsen. Er dient den selten gewordenen östlichen Flachlandgorillas als Lebensraum sowie den nördlichen Guereza und roten Stummelaffen. Des weiteren beheimatet der Park eingige tausende afrikanische Waldelefanten, Antilopen, Riesenwaldschweine und zahlreiche weitere Tierarten.

Virunga Nationalpark

Der Virunga Nationalpark (franz. Parc national des Virunga) ist ein 79000 km2 großer Nationalpark im Osten der DR Kongo angrenzend an Ruanda und Uganda. Ebenso wie der Volcanoes Nationalpark ( franz. Parc National des Volcans) in Ruanda entstand der Virunga-Nationalpark 1969 aus der Teilung des bereits seit 1925 bestehenden Albert-Nationalparks. Auch dieser Nationalpark steht seit 1994 auf der Roten Liste der UNESCO und gilt damit als gefährdetes Welterbe. Bekannt ist der Virunga-Nationalpark vor allem für die hier vorkommenden Berggorillas. Auch wurden 2006 erstmals wieder Okapi Spuren entdeckt. Ebenfalls beheimatet der Park Waldelefanten, Giraffen, Büffel, endemische Vogelarten und 22 weitere Großsäugerarten, unter anderem auch Leoparden, Schimpansen und Löwen.